[{"data":1,"prerenderedAt":1830},["ShallowReactive",2],{"tiere-hosenbiene":3,"tiere-related-hosenbiene":676},{"id":4,"title":5,"aktiv":6,"body":7,"desc":625,"description":603,"extension":626,"faq":627,"groesse":641,"group":642,"helps":643,"image":649,"imageAlt":650,"latin":25,"meta":651,"name":652,"navigation":653,"nistplatz":654,"path":655,"schutz":112,"seo":656,"sources":657,"stem":674,"__hash__":675},"tierfuehrer\u002Ftierfuehrer\u002Fhosenbiene.md","Hosenbiene (Dasypoda hirtipes) — Tierführer","Juli – September",{"type":8,"value":9,"toc":602},"minimark",[10,15,27,30,33,37,121,126,158,173,175,179,182,263,266,269,271,275,282,285,343,351,353,357,360,363,371,378,381,389,391,395,402,429,432,434,438,449,452,471,474,476,480,483,527,537,539,543,546,548,552,556,559,563,581,585,588,592,595,599],[11,12,14],"h2",{"id":13},"die-biene-mit-den-orangen-hosen","Die Biene mit den orangen Hosen",[16,17,18],"p",{},[19,20,21,22,26],"strong",{},"Die Hosenbiene (",[23,24,25],"em",{},"Dasypoda hirtipes",") ist eine heimische, bodennistende Wildbiene mit auffälligen orangefarbenen Pollensammelhaaren an den Hinterbeinen — den namensgebenden „Hosen\". Sie ist streng oligolektisch auf Korbblütler und steht in Deutschland auf der Vorwarnliste. Auf dem Balkon ist sie nur als Sammlerin zu Gast, nicht als Brüterin — der eigentliche Hebel ist die Pflanzenseite.",[16,28,29],{},"Eine Sandbiene, die wie verkleidet aussieht. Wer das Weibchen einmal mit voll beladenen Hinterbeinen vom Korbblütler abfliegen sieht, vergisst das Bild nicht — die Pollenladung leuchtet orange in der Sommersonne. Auf dem Balkon erscheint sie nur, wenn im Umfeld noch Sandstandorte mit Korbblütlern existieren. Sie ist eine Indikatorart für offene, mager-sandige Lebensräume — und genau die werden immer seltener.",[31,32],"hr",{},[11,34,36],{"id":35},"steckbrief","Steckbrief",[38,39,40,53],"table",{},[41,42,43],"thead",{},[44,45,46,50],"tr",{},[47,48,49],"th",{},"Merkmal",[47,51,52],{},"Details",[54,55,56,65,73,81,89,97,105,113],"tbody",{},[44,57,58,62],{},[59,60,61],"td",{},"Familie",[59,63,64],{},"Melittidae (Hosenbienen)",[44,66,67,70],{},[59,68,69],{},"Größe",[59,71,72],{},"Männchen 10–12 mm, Weibchen 12–15 mm",[44,74,75,78],{},[59,76,77],{},"Aktivität",[59,79,80],{},"Juli – September, eine Generation pro Jahr",[44,82,83,86],{},[59,84,85],{},"Nahrung",[59,87,88],{},"streng oligolektisch auf Korbblütler (Asteraceae)",[44,90,91,94],{},[59,92,93],{},"Nistplatz",[59,95,96],{},"selbst gegrabene Bodennester in Sand, 30–60 cm tief",[44,98,99,102],{},[59,100,101],{},"Sozialform",[59,103,104],{},"solitär",[44,106,107,110],{},[59,108,109],{},"Schutzstatus DE",[59,111,112],{},"Vorwarnliste (rückläufig)",[44,114,115,118],{},[59,116,117],{},"Verbreitung",[59,119,120],{},"ganz Deutschland, schwerpunktmäßig sandige Tieflagen",[122,123,125],"h3",{"id":124},"wie-erkennst-du-sie","Wie erkennst du sie?",[127,128,129,140,146,152],"ul",{},[130,131,132,135,136,139],"li",{},[19,133,134],{},"Weibchen:"," kräftig schwarz behaart, ",[19,137,138],{},"dichte orangefarbene Pollensammelhaare an den Hinterbeinen"," — wirken wie pelzige Hosen",[130,141,142,145],{},[19,143,144],{},"Männchen:"," schlanker, ohne Pollenhosen, hellere Behaarung am Hinterleib, längere Fühler",[130,147,148,151],{},[19,149,150],{},"Flugzeit:"," im Hochsommer, deutlich später als Frühlings-Wildbienen wie die Rote Mauerbiene",[130,153,154,157],{},[19,155,156],{},"Verhalten:"," Weibchen besuchen ausschließlich Korbblütler-Blüten, sehr beladene Rückflüge zu sandigen Bodennestern",[16,159,160,161,166,167,172],{},"Die Pollenhosen sind das eindeutigste Erkennungsmerkmal. Keine andere mitteleuropäische ",[162,163,165],"a",{"href":164},"\u002Fglossar\u002Fwildbiene\u002F","Wildbienenart"," trägt so dicht und so leuchtend orange behaarte Hinterbeine. Wer tiefer einsteigen möchte: ",[168,169],"amazon-link",{"asin":170,"label":171},"3899371364","Wildbienen — Die anderen Bienen von Paul Westrich"," ist das Standardwerk für alle rund 600 deutschen Wildbienenarten.",[31,174],{},[11,176,178],{"id":177},"lebenszyklus-eine-generation-drei-monate","Lebenszyklus — eine Generation, drei Monate",[16,180,181],{},"Die Hosenbiene hat eine kurze, scharf umrissene Saison. Anders als die Rote Mauerbiene, die im Frühjahr fliegt, ist sie eine Hochsommer-Biene.",[38,183,184,196],{},[41,185,186],{},[44,187,188,191,194],{},[47,189,190],{},"Phase",[47,192,193],{},"Zeitraum",[47,195,52],{},[54,197,198,209,220,231,241,252],{},[44,199,200,203,206],{},[59,201,202],{},"Schlupf",[59,204,205],{},"Anfang Juli",[59,207,208],{},"Männchen meist 1–2 Wochen vor Weibchen",[44,210,211,214,217],{},[59,212,213],{},"Paarung",[59,215,216],{},"Juli",[59,218,219],{},"direkt nach Schlupf der Weibchen",[44,221,222,225,228],{},[59,223,224],{},"Nestbau",[59,226,227],{},"Juli – August",[59,229,230],{},"Weibchen gräbt Tunnel, legt Brutzellen an",[44,232,233,236,238],{},[59,234,235],{},"Pollenproviantierung",[59,237,6],{},[59,239,240],{},"je Brutzelle mehrere Sammelflüge auf Korbblütler",[44,242,243,246,249],{},[59,244,245],{},"Larvenentwicklung",[59,247,248],{},"Spätsommer – Herbst",[59,250,251],{},"Larve frisst Pollenkugel, verpuppt sich",[44,253,254,257,260],{},[59,255,256],{},"Überwinterung",[59,258,259],{},"Oktober – Juni",[59,261,262],{},"als Vollinsekt oder Puppe tief im Boden",[16,264,265],{},"Das Weibchen gräbt einen 30–60 cm tiefen Haupttunnel in sandiges, lockeres Substrat. Vom Haupttunnel zweigen kurze Seitengänge ab, an deren Ende je eine Brutzelle liegt. In jede Zelle wird eine Pollenkugel — rein aus Korbblütler-Pollen — eingelagert, ein Ei darauf abgelegt und der Gang verschlossen.",[16,267,268],{},"Der Aushub liegt typisch als kleiner Sandhügel am Eingang und ist ein klares Erkennungssignal: Wer im Juli auf Sandwegen oder offenen Sandstellen kleine vulkanförmige Sandkegel mit Loch in der Mitte sieht, hat wahrscheinlich Hosenbienen-Aggregationen vor sich.",[31,270],{},[11,272,274],{"id":273},"trachtpflanzen-korbblütler-oder-gar-nichts","Trachtpflanzen — Korbblütler oder gar nichts",[16,276,277,278,281],{},"Die Hosenbiene ist ",[19,279,280],{},"streng oligolektisch",": Sie sammelt Pollen ausschließlich an Korbblütlern (Asteraceae). Ohne diese Pflanzenfamilie in Flugreichweite kein Nachwuchs. Das ist der entscheidende Hebel auf dem Balkon — Nistplatz kann man kaum bieten, Nahrung sehr wohl.",[16,283,284],{},"Geeignete heimische Korbblütler für Kübel und Kästen:",[127,286,287,294,301,308,315,322,329,336],{},[130,288,289,290,293],{},"Acker-Witwenblume (",[23,291,292],{},"Knautia arvensis",") — robust, mehrjährig, blüht Juni–September",[130,295,296,297,300],{},"Wegwarte (",[23,298,299],{},"Cichorium intybus",") — leuchtend hellblau, blüht Juli–September",[130,302,303,304,307],{},"Färberkamille (",[23,305,306],{},"Anthemis tinctoria",") — pflegeleicht, sehr lange Blütezeit",[130,309,310,311,314],{},"Skabiosen-Flockenblume (",[23,312,313],{},"Centaurea scabiosa",") — mageres Substrat bevorzugt",[130,316,317,318,321],{},"Tauben-Skabiose (",[23,319,320],{},"Scabiosa columbaria",") — heimisch, sonnig",[130,323,324,325,328],{},"Acker-Kratzdistel (",[23,326,327],{},"Cirsium arvense",") — wenn Platz da ist, sehr ergiebig",[130,330,331,332,335],{},"Gemeines Bitterkraut (",[23,333,334],{},"Picris hieracioides",") — Ruderalart, anspruchslos",[130,337,338,339,342],{},"Echte Goldrute (",[23,340,341],{},"Solidago virgaurea",") — heimisch, nicht zu verwechseln mit der invasiven Kanadischen Goldrute",[16,344,345,346,350],{},"Zu vermeiden: gefüllte Sorten (Doppelblüten haben keinen erreichbaren Pollen), exotische Zierkorbblütler wie gefüllte Dahlien oder gefüllte Studentenblumen, behandelte Wildkräuter aus dem Baumarkt. Wer einen Korbblütler-Kübel ansetzt, der auch wirklich ",[162,347,349],{"href":348},"\u002Fglossar\u002Fbestaeuber\u002F","Bestäubern"," nützt, achtet auf ungefüllte, einfach blühende Sorten — alles andere ist Dekoration ohne Pollen.",[31,352],{},[11,354,356],{"id":355},"nistplatz-auf-dem-balkon-kaum-machbar","Nistplatz — auf dem Balkon kaum machbar",[16,358,359],{},"Ehrlich bleiben: Die Hosenbiene gräbt 30–60 cm tiefe Tunnel in sandiges Substrat. Das ist ein Maß, das kein Standardbalkon bietet. Ein klassischer Pflanzkübel ist 20–30 cm tief, und das Substrat darin ist meistens humose Pflanzerde — nicht der mager-sandige Boden, den die Hosenbiene braucht.",[16,361,362],{},"Was theoretisch funktionieren könnte:",[127,364,365,368],{},[130,366,367],{},"ein sehr großer, tiefer Kübel (≥ 40 cm) mit reinem ungewaschenem Bausand, in vollsonniger Lage, ohne Überpflanzung",[130,369,370],{},"ein flacher, weitgehend unbepflanzter Sandbereich auf dem Balkon — als Trockenrand neben den Blühpflanzen",[16,372,373,374,377],{},"Realistisch: Selbst wenn diese Bedingungen erfüllt sind, wird kaum eine Hosenbiene einen einzeln stehenden Sandkübel auf dem Balkon als Nistplatz annehmen. Die Art bildet ",[19,375,376],{},"Nistkolonien"," in offenen Sandbiotopen und benötigt einen größeren zusammenhängenden Lebensraum. Auf dem Balkon bleibt sie Sammlerin.",[16,379,380],{},"Wer wirklich helfen will: keinen Insektenkasten kaufen — das nützt nichts. Stattdessen im näheren Umfeld (Innenhof, Gemeinschaftsgarten, Stadtteilinitiative) auf den Erhalt offener Sandflächen drängen. Jeder versiegelte Quadratmeter, jeder zugepflanzte Sandweg ist ein verlorenes Nest.",[16,382,383,384,388],{},"Mehr Hintergrund zu funktionalen Niststrukturen für andere Arten gibt es im Glossar: ",[162,385,387],{"href":386},"\u002Fglossar\u002Fnisthilfe\u002F","Nisthilfe",".",[31,390],{},[11,392,394],{"id":393},"bestand-und-schutz","Bestand und Schutz",[16,396,397,398,401],{},"Die Hosenbiene steht in Deutschland auf der ",[19,399,400],{},"Vorwarnliste"," des Bundesamtes für Naturschutz — also noch nicht in einer Rote-Liste-Kategorie, aber mit klar erkennbarem Rückgang. Hauptursachen:",[403,404,405,411,417,423],"ol",{},[130,406,407,410],{},[19,408,409],{},"Habitat-Verlust"," — offene Sandstandorte verschwinden durch Bebauung, Verbuschung und Aufforstung",[130,412,413,416],{},[19,414,415],{},"Pestizide auf Wildkräutern"," — entlang von Wegen, an Feldrändern, in Privatgärten",[130,418,419,422],{},[19,420,421],{},"Verlust von Wildkraut-Säumen"," — wenn Acker-Witwenblume, Wegwarte und Skabiose verschwinden, verschwindet auch die spezialisierte Sammlerin",[130,424,425,428],{},[19,426,427],{},"Lichtverschmutzung und Versiegelung"," — verändern das Mikroklima offener Sandstandorte",[16,430,431],{},"Die Hosenbiene ist ein typisches Beispiel für eine Art, die nicht durch Insektizide direkt ausgerottet wird, sondern durch den schleichenden Verlust ihrer Nahrungspflanzen und Nistflächen. Wer auf dem Balkon Korbblütler zieht, leistet einen kleinen, aber echten Beitrag — vor allem dann, wenn das Umfeld immer monotoner wird.",[31,433],{},[11,435,437],{"id":436},"wie-der-balkon-hilft","Wie der Balkon hilft",[16,439,440,441,444,445,448],{},"Realistisch eingeordnet: Der Balkon ist für die Hosenbiene ",[19,442,443],{},"kein Nistplatz",", sondern eine ",[19,446,447],{},"Tankstelle",". Das ist nicht wenig — gerade in urbanen Räumen, in denen Korbblütler-Bestände rückläufig sind, kann ein dichter Mix aus Acker-Witwenblume, Wegwarte und Färberkamille im Hochsommer für sammelnde Weibchen den Unterschied zwischen erfolgreicher und gescheiterter Brut machen.",[16,450,451],{},"Konkret:",[127,453,454,457,465,468],{},[130,455,456],{},"Vier bis sechs Korbblütler-Arten in unterschiedlichen Kübeln, gestaffelte Blüte von Juli bis September",[130,458,459,460,464],{},"Vollsonniger Standort, mageres Substrat (kein torffreier Premiumdünger, eher ",[162,461,463],{"href":462},"\u002Fglossar\u002Ftorffreie-erde\u002F","torffreie Erde"," gemischt mit Sand)",[130,466,467],{},"Keine Pestizide, keine Neonikotinoid-haltigen Pflanzen aus dem Baumarkt — auf das Etikett achten",[130,469,470],{},"Verblühtes erst spät im Herbst entfernen, damit Samenstände stehen bleiben",[16,472,473],{},"Und ergänzend: Falls in der näheren Umgebung Sandwege, alte Brachen oder Bahndämme existieren, auf denen sich Hosenbienen-Kolonien gebildet haben, lohnt es sich, sie zu beobachten und in Stadtteilinitiativen vor Versiegelung oder „Aufräum\"-Aktionen zu schützen. Der Balkon kann eine sammelnde Hosenbiene anziehen — den Bestand sichert er nicht allein.",[31,475],{},[11,477,479],{"id":478},"verwechslungsarten","Verwechslungsarten",[16,481,482],{},"Im Juli und August fliegen auf Sandstandorten und in Balkonkästen mehrere bodennistende Wildbienen, die der Hosenbiene oberflächlich ähneln. Die Unterscheidung:",[127,484,485,495,508,517],{},[130,486,487,494],{},[19,488,489,490,493],{},"Sandbienen (",[23,491,492],{},"Andrena"," spp.)"," — meist im Frühjahr aktiv, kleiner, ohne dichte orange Pollenhosen. Mehrere hundert Arten in DE, die Bestimmung im Detail ist Fachsache",[130,496,497,507],{},[19,498,499,500,503,504,493],{},"Furchenbienen (",[23,501,502],{},"Halictus",", ",[23,505,506],{},"Lasioglossum"," — schlanker, glänzender, oft mit hellen Binden auf dem Hinterleib, kein orangefarbenes Pollenpolster an den Beinen",[130,509,510,516],{},[19,511,512,513,493],{},"Pelzbienen (",[23,514,515],{},"Anthophora"," — viel pelziger und meist im Frühling unterwegs, Pollen am Bauch statt an den Beinen",[130,518,519,526],{},[19,520,521,522,525],{},"Honigbiene (",[23,523,524],{},"Apis mellifera",")"," — sammelt Pollen in Pollenkörbchen (glatte glänzende Kompaktpakete), nicht in dichten Borstenhaaren",[16,528,529,530,533,534,536],{},"Das eindeutige Merkmal der Hosenbiene bleibt die ",[19,531,532],{},"Kombination aus Juli-bis-September-Flugzeit, ausschließlichem Besuch von Korbblütlern und den dichten orangefarbenen Hinterbein-Hosen"," am Weibchen. Wer alle drei Punkte gleichzeitig sieht, hat ",[23,535,25],{}," vor sich.",[31,538],{},[11,540,542],{"id":541},"tldr","TL;DR",[16,544,545],{},"Die Hosenbiene ist eine heimische, bodennistende Wildbiene mit auffälligen orangefarbenen Pollenhosen — streng oligolektisch an Korbblütlern und auf der Vorwarnliste. Auf dem Balkon nistet sie praktisch nicht: Sie braucht 30–60 cm tiefen Sand und offene Lebensräume. Aber Korbblütler-Kübel mit Acker-Witwenblume, Wegwarte, Färberkamille und Skabiose machen den Balkon zur Tankstelle für sammelnde Weibchen. Das ist der einzige Hebel, den Balkonbepflanzung für diese Art realistisch hat — und ein nicht zu kleiner.",[31,547],{},[11,549,551],{"id":550},"häufige-fragen","Häufige Fragen",[122,553,555],{"id":554},"kann-ich-der-hosenbiene-auf-dem-balkon-ein-nest-anbieten","Kann ich der Hosenbiene auf dem Balkon ein Nest anbieten?",[16,557,558],{},"Realistisch nicht. Die Hosenbiene gräbt 30–60 cm tiefe Tunnel in sandiges Substrat und nistet in Aggregationen auf offenen Sandflächen. Ein einzeln stehender Sandkübel auf dem Balkon erfüllt diese Bedingungen nicht. Was du anbieten kannst, ist Nahrung — und das hilft den Tieren, die in der weiteren Umgebung erfolgreich brüten.",[122,560,562],{"id":561},"welche-pflanzen-sind-die-wichtigsten-für-die-hosenbiene","Welche Pflanzen sind die wichtigsten für die Hosenbiene?",[16,564,565,566,568,569,571,572,574,575,577,578,580],{},"Da die Art streng oligolektisch an Korbblütlern sammelt, sind nur Asteraceae wirklich relevant. Ein guter Mix für den Balkon: Acker-Witwenblume (",[23,567,292],{},"), Wegwarte (",[23,570,299],{},"), Färberkamille (",[23,573,306],{},"), Tauben-Skabiose (",[23,576,320],{},") und Echte Goldrute (",[23,579,341],{},"). Wichtig: nur ungefüllte Sorten, keine Pestizidbehandlung.",[122,582,584],{"id":583},"warum-sieht-man-hosenbienen-erst-im-hochsommer","Warum sieht man Hosenbienen erst im Hochsommer?",[16,586,587],{},"Anders als Frühjahrs-Wildbienen wie die Rote Mauerbiene hat die Hosenbiene eine späte Generation. Die Adulttiere schlüpfen im Juli, fliegen bis September und sterben mit dem Saisonende. Die Brut überwintert tief im Boden und schlüpft erst im Folgesommer. Eine Generation pro Jahr.",[122,589,591],{"id":590},"ist-die-hosenbiene-gefährlich-oder-sticht-sie","Ist die Hosenbiene gefährlich oder sticht sie?",[16,593,594],{},"Nein. Sie ist eine ruhige, scheue Solitärbiene und zeigt kein Aggressionsverhalten gegenüber Menschen. Auch direkt an einer Nestkolonie reagieren die Weibchen nicht auf ruhig stehende Personen. Männchen haben gar keinen Stachel.",[122,596,598],{"id":597},"was-bedeutet-auf-der-vorwarnliste","Was bedeutet „auf der Vorwarnliste\"?",[16,600,601],{},"Die Vorwarnliste des Bundesamtes für Naturschutz erfasst Arten, deren Bestand in Deutschland deutlich zurückgeht, die aber noch nicht den Schwellenwert für eine offizielle Rote-Liste-Kategorie überschreiten. Sie ist ein Frühwarnsystem. Hauptursachen für den Rückgang der Hosenbiene sind der Verlust offener Sandstandorte und der Schwund ihrer Korbblütler-Nahrungspflanzen.",{"title":603,"searchDepth":604,"depth":604,"links":605},"",2,[606,607,611,612,613,614,615,616,617,618],{"id":13,"depth":604,"text":14},{"id":35,"depth":604,"text":36,"children":608},[609],{"id":124,"depth":610,"text":125},3,{"id":177,"depth":604,"text":178},{"id":273,"depth":604,"text":274},{"id":355,"depth":604,"text":356},{"id":393,"depth":604,"text":394},{"id":436,"depth":604,"text":437},{"id":478,"depth":604,"text":479},{"id":541,"depth":604,"text":542},{"id":550,"depth":604,"text":551,"children":619},[620,621,622,623,624],{"id":554,"depth":610,"text":555},{"id":561,"depth":610,"text":562},{"id":583,"depth":610,"text":584},{"id":590,"depth":610,"text":591},{"id":597,"depth":610,"text":598},"Bodennistende Wildbiene mit auffälligen orangefarbenen Pollenhosen. Streng oligolektisch an Korbblütlern, auf der Vorwarnliste.","md",[628,631,633,636,638],{"q":629,"a":630},"Woran erkenne ich die Hosenbiene?","Das Weibchen ist kräftig schwarz behaart und trägt dichte orangefarbene Pollensammelhaare an den Hinterbeinen — die namensgebenden Hosen. Keine andere mitteleuropäische Wildbienenart trägt so dicht und leuchtend orange behaarte Hinterbeine. Die Flugzeit von Juli bis September ist ein weiteres Erkennungsmerkmal.",{"q":555,"a":632},"Realistisch nicht. Die Hosenbiene gräbt 30–60 cm tiefe Tunnel in sandiges Substrat und nistet in Aggregationen auf offenen Sandflächen. Ein einzeln stehender Sandkübel auf dem Balkon erfüllt diese Bedingungen nicht. Als Nahrungsangebot mit Korbblütlern leistet der Balkon aber einen echten Beitrag.",{"q":634,"a":635},"Welche Pflanzen braucht die Hosenbiene?","Die Hosenbiene ist streng oligolektisch und sammelt Pollen ausschließlich an Korbblütlern (Asteraceae). Geeignete Balkonpflanzen sind Acker-Witwenblume, Wegwarte, Färberkamille, Tauben-Skabiose und Echte Goldrute — nur in ungefüllten Sorten, ohne Pestizidbehandlung.",{"q":584,"a":637},"Anders als Frühjahrs-Wildbienen hat die Hosenbiene eine späte Generation. Die Adulttiere schlüpfen im Juli, fliegen bis September und sterben mit dem Saisonende. Die Brut überwintert tief im Boden und schlüpft erst im Folgesommer — eine Generation pro Jahr.",{"q":639,"a":640},"Was bedeutet es, dass die Hosenbiene auf der Vorwarnliste steht?","Die Vorwarnliste des Bundesamtes für Naturschutz erfasst Arten mit deutlich rückläufigem Bestand, die aber noch nicht den Schwellenwert einer Roten-Liste-Kategorie überschreiten. Hauptursachen für den Rückgang der Hosenbiene sind der Verlust offener Sandstandorte und der Schwund ihrer Korbblütler-Nahrungspflanzen.","10–15 mm (Weibchen größer)","Wildbienen",[644,645,646,647,648],"Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)","Wegwarte (Cichorium intybus)","Färberkamille (Anthemis tinctoria)","Skabiose (Scabiosa columbaria)","keine Pestizide auf Wildkräutern","\u002Fimages\u002Fcontent\u002Fhosenbiene.jpeg","Weibliche Hosenbiene (Dasypoda hirtipes) mit auffällig dicht goldenen Pollenhosen an einer großen gelben Korbblüte, daneben ein Nistloch im sandigen Boden.",{},"Hosenbiene",true,"Bodennester in sandigem Substrat, 30–60 cm tief","\u002Ftierfuehrer\u002Fhosenbiene",{"title":5,"description":603},[658,664,670],{"title":659,"url":660,"kind":661,"publisher":662,"year":663},"Rote Liste der Bienen Deutschlands","https:\u002F\u002Fwww.rote-liste-zentrum.de\u002Fde\u002Frl-aktuell\u002Fbienen-und-wespen","gov","Rote-Liste-Zentrum (BfN)",2011,{"title":665,"url":666,"kind":667,"publisher":668,"year":669},"Hosenbiene (Dasypoda hirtipes) — Artporträt","https:\u002F\u002Fwww.wildbienen.info\u002Fsandbien\u002Fdasypoda_hir.htm","web","Paul Westrich",2024,{"title":671,"url":672,"kind":661,"publisher":673,"year":669},"Wildbienen — Lebensräume und Gefährdungsursachen","https:\u002F\u002Fwww.bfn.de\u002Fwildbienen","Bundesamt für Naturschutz","tierfuehrer\u002Fhosenbiene","mqGoyKmR53oA0oyTTaSKBTgdiVHH5GPRIhCqaL-AhTo",[677,1139],{"id":678,"title":679,"aktiv":680,"body":681,"desc":1093,"description":603,"extension":626,"faq":1094,"groesse":1109,"group":642,"helps":1110,"image":1116,"imageAlt":1117,"latin":694,"meta":1118,"name":1119,"navigation":653,"nistplatz":1120,"path":1121,"schutz":1122,"seo":1123,"sources":1124,"stem":1137,"__hash__":1138},"tierfuehrer\u002Ftierfuehrer\u002Frote-mauerbiene.md","Rote Mauerbiene (Osmia bicornis) — Tierführer","März – Juni",{"type":8,"value":682,"toc":1070},[683,687,699,702,704,706,709,742,748,750,754,757,832,836,843,845,849,854,857,860,863,865,869,873,881,911,917,921,924,927,931,934,970,973,975,979,982,985,988,1005,1008,1010,1012,1015,1017,1019,1023,1026,1030,1035,1039,1044,1048,1051,1055,1060,1064],[11,684,686],{"id":685},"die-häufigste-wildbiene-auf-dem-stadtbalkon","Die häufigste Wildbiene auf dem Stadtbalkon",[16,688,689],{},[19,690,691,692,695,696,698],{},"Die Rote Mauerbiene (",[23,693,694],{},"Osmia bicornis",") ist die häufigste ",[162,697,165],{"href":164}," auf deutschen Stadtbalkonen — und die erste, die im Frühjahr fliegt. Dieser Tierführer erklärt ihre Lebensweise und wie man ihr Nistmöglichkeiten bietet. Wer eine Bambusröhre aufhängt, eine Lehmquelle bereitstellt und früh blühende Pflanzen hat, erlebt sie ab März aus nächster Nähe.",[16,700,701],{},"Klein, kompakt, effizient. Das Weibchen hat nur sechs Wochen Zeit. In dieser Spanne muss es einen Nistplatz finden, Brutzellen anlegen, jede davon mit Pollenpaste versorgen und mit Lehm versiegeln. Dann stirbt es. Die Nachkommen schlüpfen nicht mehr, solange die Mutter lebt — sie überwintert als fertige Jungbiene und wartet auf den nächsten März.",[31,703],{},[11,705,125],{"id":124},[16,707,708],{},"Die Rote Mauerbiene ist unverwechselbar, wenn man weiß, was man sucht:",[127,710,711,717,726,731,737],{},[130,712,713,716],{},[19,714,715],{},"Größe:"," 10–12 mm — deutlich kleiner als eine Honigbiene",[130,718,719,721,722,725],{},[19,720,134],{}," Schwarzer Kopf, orange-rotes Bauchfell (Scopa zum Pollensammeln), zwei kleine Hörner am Kopf — daher der Name ",[23,723,724],{},"bicornis"," (zweihörnig)",[130,727,728,730],{},[19,729,144],{}," Heller, gelblich behaart, kein Stachel, keine Hörner, schlanker",[130,732,733,736],{},[19,734,735],{},"Flugweise:"," Schnell, mit typisch abrupten Richtungswechseln, oft direkt neben Nisthilfen patrouillierend",[130,738,739,741],{},[19,740,156],{}," Weibchen tragen sichtbar Pollen am rötlichen Bauch — sieht aus wie gepudert",[16,743,744,745,747],{},"Die Männchen schlüpfen 1–2 Wochen vor den Weibchen und warten patrouillierend vor der Nisthilfe. Das Paarungsverhalten ist gut zu beobachten: turbulenter Schwebflug, kurze Verfolgungsjagden. Wer tiefer in die Artenbestimmung einsteigen möchte: ",[168,746],{"asin":170,"label":171}," ist das Standardwerk für alle 600 deutschen Wildbienenarten.",[31,749],{},[11,751,753],{"id":752},"lebenszyklus-sechs-wochen-sechs-nester","Lebenszyklus — sechs Wochen, sechs Nester",[16,755,756],{},"Die Flugzeit des Weibchens beträgt rund vier bis sechs Wochen. In dieser Zeit legt es 6–8 Nester an, jedes mit 5–6 Brutzellen. Gerechnet ergibt das 35–48 Brutzellen pro Weibchen — jede davon ein eigenständiges Ei, das die nächste Generation sichert.",[38,758,759,769],{},[41,760,761],{},[44,762,763,765,767],{},[47,764,190],{},[47,766,193],{},[47,768,52],{},[54,770,771,782,793,802,812,822],{},[44,772,773,776,779],{},[59,774,775],{},"Schlupf Männchen",[59,777,778],{},"Ende Februar – Anfang März",[59,780,781],{},"bei Tagestemperaturen ≥ 10 °C",[44,783,784,787,790],{},[59,785,786],{},"Schlupf Weibchen",[59,788,789],{},"März",[59,791,792],{},"1–2 Wochen nach Männchen",[44,794,795,797,799],{},[59,796,213],{},[59,798,789],{},[59,800,801],{},"kurz nach Schlupf der Weibchen",[44,803,804,807,809],{},[59,805,806],{},"Nestbau und Eiablage",[59,808,680],{},[59,810,811],{},"1 Brutzelle ≈ 2–4 Stunden Sammelarbeit",[44,813,814,816,819],{},[59,815,245],{},[59,817,818],{},"April – Sommer",[59,820,821],{},"Larve frisst Pollenpaste, verpuppt sich",[44,823,824,826,829],{},[59,825,256],{},[59,827,828],{},"Herbst – Februar",[59,830,831],{},"als fertige Jungbiene im Kokon",[122,833,835],{"id":834},"was-passiert-in-der-brutzelle","Was passiert in der Brutzelle?",[16,837,838,839,842],{},"Das Weibchen sammelt zunächst Nektar, dann Pollen. Den Pollen trägt es trocken am Bauchfell (Scopa) — nicht in Körbchen wie Honigbienen. In der Nisthöhle knetet es Pollen und Nektar zu einer ",[19,840,841],{},"Pollenpaste",", legt ein Ei darauf und versiegelt die Zelle mit einem Lehmstöpsel. Dahinter folgt die nächste Zelle. Die äußerste Zelle enthält meist ein Männchen — falls der Verschluss beschädigt wird, ist der Verlust statistisch kleiner.",[31,844],{},[11,846,848],{"id":847},"warum-sie-für-obstblüten-unverzichtbar-ist","Warum sie für Obstblüten unverzichtbar ist",[16,850,851],{},[19,852,853],{},"Osmia bicornis fliegt ab 10 °C — die Honigbiene erst ab 15 °C.",[16,855,856],{},"Im März und April, der Hauptblütezeit von Apfel, Birne, Kirsche und Pflaume, liegt die Morgentemperatur oft zwischen 8 und 13 °C. Honigbienen bleiben dann im Stock. Die Mauerbiene fliegt trotzdem.",[16,858,859],{},"Das macht sie zur zuverlässigsten Bestäuberin für Frühobst — nicht nur im Großanbau, sondern auch für Balkone mit Säulenobst oder Kübelpflanzen. Eine einzelne Mauerbiene besucht bis zu 300 Blüten pro Stunde. Weil sie Pollen am Bauch trägt (und nicht in geschlossenen Pollenkörben), überträgt sie bei jedem Blütenbesuch mehr Pollen auf die Narbe.",[16,861,862],{},"Für die Bestäubung eines Hektars Apfelanlage werden laut Forschungsdaten von Ingolf Steffan-Dewenter (Universität Würzburg) rund 530 Mauerbienen-Weibchen benötigt — statt eines vollständigen Honigbienen-Volkes mit 50.000 Individuen.",[31,864],{},[11,866,868],{"id":867},"was-sie-auf-dem-balkon-braucht","Was sie auf dem Balkon braucht",[122,870,872],{"id":871},"nistplatz-röhren-nicht-blöcke","Nistplatz: Röhren, nicht Blöcke",[16,874,875,876,880],{},"Die Rote Mauerbiene ist eine Röhrenbrüterin. Sie sucht bereits vorhandene Hohlräume — sie gräbt nicht selbst. Am Balkon funktioniert eine ",[162,877,879],{"href":878},"\u002Fanleitungen\u002Fnistroehre-bambus\u002F","selbst gebundene Bambusröhren-Nisthilfe"," zuverlässig. Wichtige Parameter:",[127,882,883,889,895,905,908],{},[130,884,885,888],{},[19,886,887],{},"Innendurchmesser:"," 6–8 mm (6 mm optimal für Weibchen)",[130,890,891,894],{},[19,892,893],{},"Tiefe:"," mindestens 10 cm, besser 12–15 cm",[130,896,897,900,901],{},[19,898,899],{},"Material:"," Bambus oder Hartholz (Eiche, Buche) — kein Weichholz, kein Plastik. Bewährt: ",[168,902],{"asin":903,"label":904},"B08NPJMTMJ","Pappröhrchen 5–9 mm, 250 Stück",[130,906,907],{},"Ausrichtung: Süd bis Südost, geschützt vor Regen",[130,909,910],{},"Montage: fest, kein Schaukeln — Vibration stört die Eiablage",[16,912,913,914,388],{},"Weitere Informationen zu Qualitätsmerkmalen guter ",[162,915,916],{"href":386},"Nisthilfen",[122,918,920],{"id":919},"lehmquelle-das-häufig-vergessene-detail","Lehmquelle — das häufig vergessene Detail",[16,922,923],{},"Ohne Lehm kein Nest. Das Weibchen braucht feuchten Ton- oder Lehmboden in maximalem Flugabstand von ~50 m, um die Brutzellen zu versiegeln. Ein Blumentopf oder eine flache Schale mit feuchtem Gartenlehm (kein Sand, kein Torf) auf dem Balkon reicht vollständig aus.",[16,925,926],{},"Lehm kurz vor der Brutphase (März) aufstellen. Wenn man sieht, wie das Weibchen mit einem kleinen Lehmklumpen am Kopf zur Nisthilfe fliegt, funktioniert das System.",[122,928,930],{"id":929},"nahrung-frühblüher-entscheiden","Nahrung: Frühblüher entscheiden",[16,932,933],{},"Die Brutphase dauert März bis Juni. Wer in dieser Zeit lückenlos Blüten anbietet, kann den Bestäubungserfolg beobachten:",[127,935,936,939,946,953,960,967],{},[130,937,938],{},"Obstblüten (Apfel, Birne, Pflaume, Kirsche) — optimale Pollenquelle im März\u002FApril",[130,940,941,942,945],{},"Löwenzahn (",[23,943,944],{},"Taraxacum officinale",") — einer der frühesten und wichtigsten Frühblüher, nicht jäten",[130,947,948,949,952],{},"Wiesenkerbel (",[23,950,951],{},"Anthriscus sylvestris",") — wenn im Umfeld vorhanden, stark frequentiert",[130,954,955,956,959],{},"Glockenblume (",[23,957,958],{},"Campanula"," spp.) — Mai\u002FJuni, gute Ergänzung",[130,961,962,963,966],{},"Borretsch (",[23,964,965],{},"Borago officinalis",") — Mai bis Juli, Pollen gut zugänglich",[130,968,969],{},"Phacelia — Mai bis Juli, hohe Besuchsdichte",[16,971,972],{},"Zu vermeiden: gefüllte Blütensorten — kein erreichbarer Pollen. Petunien und Geranien werden von Mauerbienen weitgehend ignoriert.",[31,974],{},[11,976,978],{"id":977},"balkon-beobachtungsguide","Balkon-Beobachtungsguide",[16,980,981],{},"Wer die Rote Mauerbiene gezielt beobachten will, findet die besten Momente:",[16,983,984],{},"7–11 Uhr morgens im März und April, bei Temperaturen ab 10 °C. Das sind die aktivsten Sammelstunden. Gegen Mittag an heißen Tagen ist weniger Aktivität zu sehen.",[16,986,987],{},"Was zu beobachten ist:",[403,989,990,993,996,999,1002],{},[130,991,992],{},"Männchen patrouillieren vor der Nisthilfe — Paarungsverhalten",[130,994,995],{},"Weibchen inspizieren Röhren — kreisen, tauchen kurz ein, fliegen weiter",[130,997,998],{},"Pollensammelflüge — Weibchen kommt mit gelblich-orangenem Bauchfell zurück",[130,1000,1001],{},"Lehmtransport — kleiner Klumpen am Kopf sichtbar",[130,1003,1004],{},"Versiegelung — Weibchen taucht immer wieder ein, Eingang füllt sich mit Lehm",[16,1006,1007],{},"Ein frisch versiegeltes Nest erkennt man am matten Lehmfleck am Röhreneingang — wenn er nach 2–3 Tagen hart und trocken ist, ist die Brutzelle fertig.",[31,1009],{},[11,1011,542],{"id":541},[16,1013,1014],{},"Die Rote Mauerbiene ist klein, harmlos und für Obstblüten im Frühjahr unverzichtbar. Bambusröhren mit 6 mm Durchmesser, eine Lehmquelle und früh blühende Pflanzen — mehr braucht es nicht. Ihr Lebenszyklus dauert nur sechs Wochen im Sommer, aber die Jungbienen überleben als fertige Insekten im Kokon bis zum nächsten März.",[31,1016],{},[11,1018,551],{"id":550},[122,1020,1022],{"id":1021},"ist-die-rote-mauerbiene-gefährlich","Ist die Rote Mauerbiene gefährlich?",[16,1024,1025],{},"Nein. Weibchen haben theoretisch einen Stachel, der aber zu schwach ist, um menschliche Haut zu durchdringen. Männchen haben gar keinen. Die Art zeigt keinerlei Aggressionsverhalten gegenüber Menschen — sie ignoriert uns vollständig, auch wenn man direkt neben der Nisthilfe steht.",[122,1027,1029],{"id":1028},"welche-röhrengröße-braucht-die-rote-mauerbiene","Welche Röhrengröße braucht die Rote Mauerbiene?",[16,1031,1032,1034],{},[23,1033,694],{}," bevorzugt Röhren mit 6–8 mm Innendurchmesser und mindestens 10–15 cm Tiefe. Bambusröhren funktionieren gut, wenn sie einseitig geschlossen, trocken und splitterfrei sind. 6 mm ist der optimale Durchmesser für Weibchen — in größeren Röhren bauen sie oft mehr Männchen-Brutzellen.",[122,1036,1038],{"id":1037},"warum-braucht-die-rote-mauerbiene-lehm","Warum braucht die Rote Mauerbiene Lehm?",[16,1040,1041,1043],{},[23,1042,694],{}," versiegelt jede Brutzelle mit einem Lehmstöpsel. Das Weibchen sammelt feuchten Lehm, trägt ihn zur Nisthöhle und formt dort Trennwände zwischen den Brutzellen und den Abschluss am Röhreneingang. Ohne Lehm in Reichweite kann das Weibchen nicht brüten. Eine flache Schale mit feuchtem Gartenlehm im Umkreis von 50 m reicht aus.",[122,1045,1047],{"id":1046},"wie-lange-lebt-die-rote-mauerbiene","Wie lange lebt die Rote Mauerbiene?",[16,1049,1050],{},"Das Weibchen lebt als adultes Insekt rund 4–6 Wochen — von März bis Juni. In dieser Zeit legt es 6–8 Nester mit je 5–6 Brutzellen an. Die Larven entwickeln sich bis Herbst und überwintern als fertige Jungbienen — schlupfbereit für den nächsten März.",[122,1052,1054],{"id":1053},"warum-ist-die-rote-mauerbiene-besser-für-obstblüten-als-die-honigbiene","Warum ist die Rote Mauerbiene besser für Obstblüten als die Honigbiene?",[16,1056,1057,1059],{},[23,1058,694],{}," fliegt ab 10 °C, die Honigbiene erst ab 15 °C. Im März und April — der Hauptblütezeit von Apfel, Birne und Kirsche — ist es oft zu kalt für Honigbienen. Die Mauerbiene ist dann die einzige aktive Bestäuberin. Zudem sammelt sie Pollen am Bauch (Scopa), was beim Blütenbesuch zu mehr Pollenübertrag führt als das Korbsammelsystem der Honigbiene.",[122,1061,1063],{"id":1062},"wann-hänge-ich-die-nisthilfe-auf","Wann hänge ich die Nisthilfe auf?",[16,1065,1066,1067,1069],{},"Ab Februar — die ersten Männchen schlüpfen bereits Ende Februar. Die ",[162,1068,387],{"href":386}," sollte nach Süden oder Südosten ausgerichtet, vor Regen geschützt und fest montiert sein. Höhe 1–2 m über dem Balkoboden ist ideal.",{"title":603,"searchDepth":604,"depth":604,"links":1071},[1072,1073,1074,1077,1078,1083,1084,1085],{"id":685,"depth":604,"text":686},{"id":124,"depth":604,"text":125},{"id":752,"depth":604,"text":753,"children":1075},[1076],{"id":834,"depth":610,"text":835},{"id":847,"depth":604,"text":848},{"id":867,"depth":604,"text":868,"children":1079},[1080,1081,1082],{"id":871,"depth":610,"text":872},{"id":919,"depth":610,"text":920},{"id":929,"depth":610,"text":930},{"id":977,"depth":604,"text":978},{"id":541,"depth":604,"text":542},{"id":550,"depth":604,"text":551,"children":1086},[1087,1088,1089,1090,1091,1092],{"id":1021,"depth":610,"text":1022},{"id":1028,"depth":610,"text":1029},{"id":1037,"depth":610,"text":1038},{"id":1046,"depth":610,"text":1047},{"id":1053,"depth":610,"text":1054},{"id":1062,"depth":610,"text":1063},"Häufigste Wildbienenart auf deutschen Stadtbalkonen. Fliegt ab 10 °C, bestäubt Obstblüten und versiegelt ihre Brutzellen mit Lehm.",[1095,1098,1100,1103,1106],{"q":1096,"a":1097},"Ist die Rote Mauerbiene gefährlich oder sticht sie?","Nein. Weibchen haben theoretisch einen Stachel, der aber zu schwach ist, um menschliche Haut zu durchdringen. Männchen haben gar keinen. Die Art zeigt keinerlei Aggressionsverhalten gegenüber Menschen — sie ignoriert uns vollständig, auch direkt neben der Nisthilfe.",{"q":1029,"a":1099},"Osmia bicornis bevorzugt Röhren mit 6–8 mm Innendurchmesser und mindestens 10–15 cm Tiefe. 6 mm ist der optimale Durchmesser für Weibchen. Das Material sollte Bambus oder Hartholz sein — kein Weichholz, kein Plastik.",{"q":1101,"a":1102},"Warum braucht die Rote Mauerbiene eine Lehmquelle?","Das Weibchen versiegelt jede Brutzelle mit einem Lehmstöpsel und sammelt dafür feuchten Lehm. Ohne Lehm in Reichweite kann es nicht brüten. Eine flache Schale mit feuchtem Gartenlehm im Umkreis von 50 m reicht vollständig aus.",{"q":1104,"a":1105},"Ab wann fliegt die Rote Mauerbiene und warum ist sie besser als die Honigbiene für Obstblüten?","Osmia bicornis fliegt ab 10 °C, die Honigbiene erst ab 15 °C. Im März und April, der Hauptblütezeit von Apfel, Birne und Kirsche, ist es oft zu kalt für Honigbienen. Die Mauerbiene sammelt Pollen am Bauch (Scopa), was beim Blütenbesuch zu mehr Pollenübertrag führt als das Korbsammelsystem der Honigbiene.",{"q":1107,"a":1108},"Wie lange lebt die Rote Mauerbiene und wie viele Nester legt sie an?","Das Weibchen lebt als adultes Insekt rund 4–6 Wochen von März bis Juni. In dieser Zeit legt es 6–8 Nester mit je 5–6 Brutzellen an. Die Larven entwickeln sich bis Herbst und überwintern als fertige Jungbienen im Kokon — schlupfbereit für den nächsten März.","10–12 mm",[1111,1112,1113,1114,1115],"Niströhren 6 mm Durchmesser","Lehmquelle (flache Schale mit feuchtem Lehm)","Obstblüten (Apfel, Kirsche, Pflaume)","Löwenzahn","Wiesenkerbel","\u002Fimages\u002Fcontent\u002Frote-mauerbiene.jpeg","Rote Mauerbiene (Osmia bicornis) mit rostroter Behaarung des Hinterleibs an einer Blüte.",{},"Rote Mauerbiene","Hohle Pflanzenstängel, Bambusröhren, Mauerritzen","\u002Ftierfuehrer\u002Frote-mauerbiene","Ungefährdet",{"title":679,"description":603},[1125,1128,1132],{"title":1126,"url":1127,"kind":667,"publisher":668,"year":669},"Rote Mauerbiene (Osmia bicornis) — Biologie und Lebensweise","https:\u002F\u002Fwww.wildbienen.info\u002Fmauerb\u002Fosmia_bic.htm",{"title":1129,"url":1130,"kind":661,"publisher":1131,"year":669},"Wildbienen als Bestäuber im Obstbau","https:\u002F\u002Fwww.julius-kuehn.de\u002Fbi\u002Fwildbienen-als-bestaeuber\u002F","JKI",{"title":1133,"url":1134,"kind":1135,"publisher":1136,"year":669},"Nisthilfen für Wildbienen","https:\u002F\u002Fwww.nabu.de\u002Ftiere-und-pflanzen\u002Finsekten-und-spinnentiere\u002Finsekten\u002Fbienen\u002Fwildbienen\u002Fnisthilfen.html","ngo","NABU","tierfuehrer\u002Frote-mauerbiene","-l95GyhuRZN-kTBWb1RHlN_H18L4vxMJ2kdkAr1cgpg",{"id":1140,"title":1141,"aktiv":1142,"body":1143,"desc":1789,"description":603,"extension":626,"faq":1790,"groesse":1805,"group":642,"helps":1806,"image":1812,"imageAlt":1813,"latin":1156,"meta":1814,"name":1815,"navigation":653,"nistplatz":1816,"path":1817,"schutz":1122,"seo":1818,"sources":1819,"stem":1828,"__hash__":1829},"tierfuehrer\u002Ftierfuehrer\u002Fwollbiene.md","Garten-Wollbiene (Anthidium manicatum) — Tierführer","Juni – August",{"type":8,"value":1144,"toc":1766},[1145,1149,1158,1165,1167,1169,1236,1238,1270,1276,1278,1282,1288,1291,1298,1301,1303,1307,1310,1391,1394,1396,1400,1407,1410,1462,1465,1492,1498,1500,1504,1511,1529,1537,1541,1552,1555,1575,1578,1580,1582,1589,1592,1603,1606,1608,1610,1613,1646,1649,1651,1653,1656,1701,1711,1713,1715,1718,1720,1722,1726,1729,1733,1739,1743,1752,1756,1759,1763],[11,1146,1148],{"id":1147},"die-wildbiene-die-wie-eine-wespe-aussieht","Die Wildbiene, die wie eine Wespe aussieht",[16,1150,1151],{},[19,1152,1153,1154,1157],{},"Die Garten-Wollbiene (",[23,1155,1156],{},"Anthidium manicatum",") ist eine der auffälligsten heimischen Wildbienen auf Balkonen mit Lavendel. Schwarz-gelb gezeichnet, leicht mit Wespen zu verwechseln, mit einem ungewöhnlichen Geschlechtsdimorphismus: Die Männchen sind deutlich größer als die Weibchen und verteidigen Blütenreviere aggressiv. Dieser Tierführer-Eintrag erklärt, was du an der Wollbiene erkennst, warum sie ihre Nester mit Pflanzenwolle auspolstert — und warum die kämpferischen Männchen niemanden stechen können.",[16,1159,1160,1161,1164],{},"Eine Wildbiene mit Charakter. Wer im Sommer mit dem Kaffee am Lavendel sitzt und plötzlich eine schwarz-gelb gestreifte „Wespe\" sieht, die im Sturzflug Honigbienen abdrängt, hat fast immer ein Wollbienen-Männchen vor sich. Es ist eine der wenigen ",[162,1162,1163],{"href":164},"Wildbienenarten",", bei denen das Männchen größer ist als das Weibchen, und eine der ganz wenigen, die ein klassisches Revierverhalten zeigen. Naturkunde-Highlight auf engstem Raum.",[31,1166],{},[11,1168,36],{"id":35},[38,1170,1171,1179],{},[41,1172,1173],{},[44,1174,1175,1177],{},[47,1176,49],{},[47,1178,52],{},[54,1180,1181,1188,1195,1202,1209,1216,1222,1229],{},[44,1182,1183,1185],{},[59,1184,61],{},[59,1186,1187],{},"Megachilidae (Bauchsammler)",[44,1189,1190,1192],{},[59,1191,69],{},[59,1193,1194],{},"Männchen 14–18 mm, Weibchen 11–14 mm",[44,1196,1197,1199],{},[59,1198,77],{},[59,1200,1201],{},"Juni – August, eine Generation pro Jahr",[44,1203,1204,1206],{},[59,1205,85],{},[59,1207,1208],{},"polylektisch, mit klarer Vorliebe für Lippenblütler",[44,1210,1211,1213],{},[59,1212,93],{},[59,1214,1215],{},"vorhandene Hohlräume, Wandritzen, Käfergänge, Bohrlöcher",[44,1217,1218,1220],{},[59,1219,101],{},[59,1221,104],{},[44,1223,1224,1226],{},[59,1225,109],{},[59,1227,1228],{},"ungefährdet, urban häufig",[44,1230,1231,1233],{},[59,1232,117],{},[59,1234,1235],{},"ganz Deutschland, im Siedlungsraum besonders häufig",[122,1237,125],{"id":124},[127,1239,1240,1246,1252,1260,1265],{},[130,1241,1242,1245],{},[19,1243,1244],{},"Färbung:"," schwarzer Grundton mit kräftiger gelber Bänderung an Hinterleib, Gesicht und Beinen — auf den ersten Blick wespenähnlich",[130,1247,1248,1251],{},[19,1249,1250],{},"Behaarung:"," spärlich, daher der wespige Eindruck — keine pelzig-flauschige Erscheinung wie bei Hummeln",[130,1253,1254,1256,1257],{},[19,1255,144],{}," 14–18 mm, mit fünf Stacheln (Dornen) am Hinterleibsende — sehen wehrhaft aus, ",[19,1258,1259],{},"können aber nicht stechen",[130,1261,1262,1264],{},[19,1263,134],{}," kleiner, 11–14 mm, mit Bauchbürste (Scopa) zum Pollensammeln, ohne Hinterleibsstacheln",[130,1266,1267,1269],{},[19,1268,156],{}," Männchen patrouillieren laut und ruckartig an Lavendel-Beständen, vertreiben andere Insekten — Weibchen sammeln zielstrebig und ruhig",[16,1271,1272,1273,1275],{},"Wer im Sommer am Lavendel beobachtet, wie eine vermeintliche „Wespe\" eine Honigbiene rammt: Das ist sehr wahrscheinlich ein Wollbienen-Männchen. Für die Detailbestimmung der über 600 deutschen Wildbienenarten bleibt ",[168,1274],{"asin":170,"label":171}," das Standardwerk.",[31,1277],{},[11,1279,1281],{"id":1280},"männchen-größer-männchen-kämpft-ein-sonderfall","Männchen größer, Männchen kämpft — ein Sonderfall",[16,1283,1284,1285,1287],{},"Bei nahezu allen Bienen- und Wespenarten sind Weibchen größer als Männchen. Bei ",[23,1286,1156],{}," ist es umgekehrt. Das hat einen klaren Grund: Die Männchen verteidigen Blütenreviere — typischerweise einen blühenden Lavendelstrauch, einen Ziest-Block oder eine Salbeigruppe — und drängen alle anderen Bestäuber gewaltsam ab. Honigbienen, Hummeln, andere Wildbienen: weg. Größe und Wendigkeit zählen dabei mehr als für ein Weibchen, das nur sammeln muss.",[16,1289,1290],{},"Das Männchen patrouilliert das Revier, attackiert Eindringlinge mit hörbarem Aufprall und kehrt anschließend an einen festen Beobachtungspunkt zurück — oft ein bestimmter Blütenstand oder ein vorstehender Stiel. Die fünf Stacheln am Hinterleibsende werden bei Angriffen als Rammwerkzeug eingesetzt, um den Gegner gegen einen Pflanzenstiel zu drücken.",[16,1292,1293,1294,1297],{},"Wichtig für Balkonbeobachter: ",[19,1295,1296],{},"Das Männchen kann nicht stechen",". Es hat überhaupt keinen Stachel — die fünf Hinterleibsdornen sind keine Stechwerkzeuge, sondern Klammer- und Rammhilfen. Die ganze Drohgebärde ist Bluff. Auch das Weibchen sticht praktisch nie, da es als Solitärbiene kein Nest mit Vorrat zu verteidigen hat.",[16,1299,1300],{},"Die Revierhaltung der Männchen kann anderen Bestäubern an einzelnen Pflanzen tatsächlich Konkurrenz machen — ein gut bestückter Balkon mit mehreren Blühinseln entschärft das, weil Honigbienen und Hummeln einfach ausweichen können.",[31,1302],{},[11,1304,1306],{"id":1305},"lebenszyklus-eine-generation-im-hochsommer","Lebenszyklus — eine Generation im Hochsommer",[16,1308,1309],{},"Die Wollbiene fliegt im Hochsommer, wenn der Lavendel blüht. Eine klare Saison, ein klares Muster:",[38,1311,1312,1322],{},[41,1313,1314],{},[44,1315,1316,1318,1320],{},[47,1317,190],{},[47,1319,193],{},[47,1321,52],{},[54,1323,1324,1334,1344,1353,1362,1371,1381],{},[44,1325,1326,1328,1331],{},[59,1327,775],{},[59,1329,1330],{},"Anfang Juni",[59,1332,1333],{},"meist einige Tage vor Weibchen",[44,1335,1336,1338,1341],{},[59,1337,786],{},[59,1339,1340],{},"Juni",[59,1342,1343],{},"direkt nach den Männchen",[44,1345,1346,1348,1350],{},[59,1347,213],{},[59,1349,1340],{},[59,1351,1352],{},"im Revier des Männchens, an Blüten",[44,1354,1355,1357,1359],{},[59,1356,224],{},[59,1358,1142],{},[59,1360,1361],{},"Weibchen sucht Hohlraum, kleidet ihn mit Pflanzenwolle aus",[44,1363,1364,1366,1368],{},[59,1365,235],{},[59,1367,1142],{},[59,1369,1370],{},"Pollenkugel je Brutzelle, Eiablage, Verschluss",[44,1372,1373,1375,1378],{},[59,1374,245],{},[59,1376,1377],{},"Sommer – Herbst",[59,1379,1380],{},"Larve frisst Pollenvorrat, verpuppt sich",[44,1382,1383,1385,1388],{},[59,1384,256],{},[59,1386,1387],{},"Herbst – Mai",[59,1389,1390],{},"als Ruhelarve im Kokon im Nest",[16,1392,1393],{},"Das Männchen lebt rund 4 Wochen, das Weibchen 6–8 Wochen. In dieser Zeit legt das Weibchen 5–15 Brutzellen an — verteilt auf einen oder mehrere Hohlräume. Das Männchen stirbt früher, oft schon im Juli; die Sammelarbeit der Weibchen geht in der Regel bis Mitte August weiter.",[31,1395],{},[11,1397,1399],{"id":1398},"trachtpflanzen-vor-allem-lippenblütler","Trachtpflanzen — vor allem Lippenblütler",[16,1401,1402,1403,1406],{},"Die Wollbiene ist polylektisch — sie nutzt mehrere Pflanzenfamilien — hat aber eine klare Vorliebe für ",[19,1404,1405],{},"Lippenblütler (Lamiaceae)"," mit Pollen und langem Nektarröhren-Zugang. Lange Zunge, kräftige Körperhaltung an der Blüte.",[16,1408,1409],{},"Sehr stark frequentiert:",[127,1411,1412,1419,1426,1436,1443,1452],{},[130,1413,1414,1415,1418],{},"Echter Lavendel (",[23,1416,1417],{},"Lavandula angustifolia",") — die unbestrittene Nummer eins auf dem Balkon",[130,1420,1421,1422,1425],{},"Woll-Ziest (",[23,1423,1424],{},"Stachys byzantina",") — doppelte Funktion: Nektar und Wollquelle (siehe Nistplatz)",[130,1427,1428,1429,1432,1433,525],{},"Echter Salbei (",[23,1430,1431],{},"Salvia officinalis",") und Steppen-Salbei (",[23,1434,1435],{},"S. nemorosa",[130,1437,1438,1439,1442],{},"Andorn (",[23,1440,1441],{},"Marrubium vulgare",") — traditionelle Heilpflanze, sehr attraktiv",[130,1444,1445,1446,503,1449,525],{},"Katzenminze (",[23,1447,1448],{},"Nepeta cataria",[23,1450,1451],{},"N. faassenii",[130,1453,1454,1455,1458,1459,525],{},"Bohnenkraut (",[23,1456,1457],{},"Satureja"," spp.) und Ysop (",[23,1460,1461],{},"Hyssopus officinalis",[16,1463,1464],{},"Außerdem gut nutzbar:",[127,1466,1467,1474,1485],{},[130,1468,1469,1470,1473],{},"Königskerze (",[23,1471,1472],{},"Verbascum thapsus",") — sowohl Pollen als auch Pflanzenwolle",[130,1475,1476,1477,1480,1481,1484],{},"Hauhechel (",[23,1478,1479],{},"Ononis"," spp.) und Hornklee (",[23,1482,1483],{},"Lotus corniculatus",") — Schmetterlingsblütler",[130,1486,1487,1488,1491],{},"Heilziest (",[23,1489,1490],{},"Stachys officinalis",") — heimischer Verwandter des Woll-Ziest",[16,1493,1494,1495,1497],{},"Zu vermeiden: gefüllte Lavendel-Sorten und gefüllte Salbei-Zuchtformen — sie produzieren keinen erreichbaren Pollen. Ungefüllt, einfach blühend, idealerweise ",[162,1496,463],{"href":462}," und volle Sonne.",[31,1499],{},[11,1501,1503],{"id":1502},"nistplatz-und-nisthilfe","Nistplatz und Nisthilfe",[16,1505,1506,1507,1510],{},"Anders als die Rote Mauerbiene gräbt die Wollbiene nicht in eigene Hohlräume hinein — sie nutzt ",[19,1508,1509],{},"vorhandene Hohlräume",". Auf dem Balkon kommen mehrere Strukturen infrage:",[127,1512,1513,1520,1523,1526],{},[130,1514,1515,1516,1519],{},"Vorgebohrte Hartholz-Nisthilfen mit Lochdurchmesser ",[19,1517,1518],{},"6–10 mm"," und Tiefe ≥ 10 cm",[130,1521,1522],{},"Bambusröhrchen gleicher Maße",[130,1524,1525],{},"Wandritzen, Mauerlöcher, alte Käferfraßgänge in Totholz",[130,1527,1528],{},"Bohrlöcher in Steinpfosten oder Mauerwerk",[16,1530,1531,1532,1534,1535,388],{},"Mehr Hintergrund zu Aufbau und Standortwahl funktionaler Strukturen: ",[162,1533,387],{"href":386},". Bewährt für gemischte Wildbienen-Nutzung mit Wollbiene als Teilbesetzung: ",[168,1536],{"asin":903,"label":904},[122,1538,1540],{"id":1539},"das-namensgebende-detail-pflanzenwolle","Das namensgebende Detail: Pflanzenwolle",[16,1542,1543,1544,1547,1548,1551],{},"Das Weibchen kleidet jede Brutzelle mit Pflanzenwolle aus — fein gezupften Haaren filzhaariger Pflanzen. Daher der Name ",[23,1545,1546],{},"Wollbiene"," und der Artname ",[23,1549,1550],{},"manicatum"," (mit Stulpen). Es ist eine direkt am Balkon beobachtbare Szene: Das Weibchen landet auf einem Woll-Ziest-Blatt, beißt mit den Mandibeln Haar für Haar ab, ballt das Material zu einer kleinen Wollkugel und fliegt mit ihr zur Nisthöhle.",[16,1553,1554],{},"Bevorzugte Wollquellen:",[127,1556,1557,1562,1568],{},[130,1558,1421,1559,1561],{},[23,1560,1424],{},") — der Klassiker, dichte silbergraue Behaarung",[130,1563,1469,1564,1567],{},[23,1565,1566],{},"Verbascum"," spp.) — sowohl Blätter als auch junge Triebe",[130,1569,1570,1571,1574],{},"Heiligenkraut (",[23,1572,1573],{},"Santolina chamaecyparissus",") — gelegentlich genutzt",[16,1576,1577],{},"Wer beides bietet — Nektarpflanze und Wollpflanze — schafft auf wenigen Quadratmetern Balkon einen vollständigen Lebensraum für die Wollbiene. Ein Kübel Woll-Ziest neben einem Kübel Lavendel ist eine der schönsten Beobachtungssituationen, die ein Balkon bietet.",[31,1579],{},[11,1581,394],{"id":393},[16,1583,1584,1585,1588],{},"Die Garten-Wollbiene ist in Deutschland ",[19,1586,1587],{},"ungefährdet",". Sie profitiert deutlich von urbanen Gärten und Balkonen mit Lavendel-Beständen und gilt als typische Kulturfolgerin. Anders als die Hosenbiene, deren Lebensraum (offene Sandflächen) im Siedlungsraum schrumpft, findet die Wollbiene in der Stadt häufig sogar bessere Bedingungen als auf dem Land.",[16,1590,1591],{},"Trotz „ungefährdet\" sind ein paar Dinge nicht trivial:",[127,1593,1594,1597,1600],{},[130,1595,1596],{},"Pestizide auf Lavendel und anderen Gartenpflanzen können auch bei häufigen Arten Brutverluste verursachen",[130,1598,1599],{},"Übermäßiges „Aufräumen\" alter Pflanzenstängel und Mauern entfernt potenzielle Nistplätze",[130,1601,1602],{},"Lavendel-Monokulturen ohne ergänzende Wollquellen funktionieren nur halb",[16,1604,1605],{},"Wer der Wollbiene helfen will, muss nicht gegen einen Trend ankämpfen — sondern sie einfach lassen und die zwei richtigen Pflanzen anbieten.",[31,1607],{},[11,1609,437],{"id":436},[16,1611,1612],{},"Die Wollbiene ist eine der dankbarsten Wildbienen für die Balkonbeobachtung. Der Maßnahmen-Mix:",[127,1614,1615,1625,1634,1637,1640,1643],{},[130,1616,1617,1618,1621,1622,1624],{},"Mindestens ein größerer Kübel ",[19,1619,1620],{},"Echter Lavendel"," (",[23,1623,1417],{},") — die Nahrungsbasis",[130,1626,1627,1628,1621,1631,1633],{},"Ein Kübel ",[19,1629,1630],{},"Woll-Ziest",[23,1632,1424],{},") — Wollquelle und zusätzliche Nektarpflanze",[130,1635,1636],{},"Ergänzend Salbei, Andorn, Katzenminze — verlängern die Blühphase",[130,1638,1639],{},"Ein Niststreifen mit Röhrchen 6–10 mm Durchmesser, ≥ 10 cm tief, fest montiert, südwest- bis südausgerichtet",[130,1641,1642],{},"Keine Pestizide; Etiketten von Baumarktpflanzen prüfen",[130,1644,1645],{},"Verblühtes erst spät im Herbst zurückschneiden, einige hohle Stängel über Winter stehen lassen",[16,1647,1648],{},"Mit dieser Kombination ist die Wahrscheinlichkeit hoch, im Juni Wollbienen-Männchen am Lavendel patrouillieren zu sehen und im Juli sammelnde Weibchen an den Woll-Ziest-Blättern zu beobachten. Das ist nicht garantierte Brut, aber ein konkreter Beitrag zum Lebensraumangebot — und ein direkt beobachtbares Stück Naturgeschichte auf wenigen Quadratmetern.",[31,1650],{},[11,1652,479],{"id":478},[16,1654,1655],{},"Die Garten-Wollbiene wird auf dem Balkon vor allem mit zwei Gruppen verwechselt:",[127,1657,1658,1671,1680,1694],{},[130,1659,1660,1670],{},[19,1661,1662,1663,1666,1667,493],{},"Echte Wespen (",[23,1664,1665],{},"Vespula"," spp., ",[23,1668,1669],{},"Polistes"," — ähnlich schwarz-gelb, aber schlanker, mit deutlich abgesetzter „Wespentaille\", glatt-glänzend und ohne Pollensammelvorrichtung. Wespen fliegen ruhiger und an Blüten meist nur kurz; Wollbienen-Männchen patrouillieren auffällig ruckartig",[130,1672,1673,1679],{},[19,1674,1675,1676,525],{},"Hornissen (",[23,1677,1678],{},"Vespa crabro"," — viel größer (20–35 mm), rotbraun-gelb gefärbt, niemals mit der Wollbiene verwechselbar bei direktem Vergleich",[130,1681,1682,1689,1690,1693],{},[19,1683,1684,1685,1688],{},"Andere ",[23,1686,1687],{},"Anthidium","-Arten"," — in DE etwa zehn weitere Arten der Gattung, alle ähnlich gefärbt, deutlich kleiner und seltener auf Balkonen. ",[23,1691,1692],{},"A. manicatum"," ist die mit Abstand häufigste und größte",[130,1695,1696,1700],{},[19,1697,489,1698,493],{},[23,1699,492],{}," mit gelben Bändern — meist deutlich pelziger und im Frühjahr aktiv, nicht im Hochsommer",[16,1702,1703,1704,1707,1708,1710],{},"Das eindeutigste Merkmal bleibt die ",[19,1705,1706],{},"Kombination aus wespenartiger Färbung, aktivem Revierverhalten an Lavendel und sichtbaren Pollenbürsten am Bauch der Weibchen",". Wer diese drei Punkte sieht, hat ",[23,1709,1156],{}," — und keine Wespe.",[31,1712],{},[11,1714,542],{"id":541},[16,1716,1717],{},"Die Garten-Wollbiene sieht aus wie eine Wespe, ist aber eine heimische Wildbiene. Männchen größer als Weibchen, revierverteidigend an Lavendel — aber stechen können sie nicht, sie haben gar keinen Stachel. Weibchen kleiden ihre Nester mit Pflanzenwolle aus, gezupft von Woll-Ziest oder Königskerze. Lavendel plus Woll-Ziest plus eine Nisthilfe mit 6–10 mm Röhrchen sind die drei Bausteine, die der Balkon liefern kann. Eine der dankbarsten Wildbienen für direkte Beobachtung — und ungefährdet, weil sie urban gut zurechtkommt.",[31,1719],{},[11,1721,551],{"id":550},[122,1723,1725],{"id":1724},"kann-mich-ein-wollbienen-männchen-stechen","Kann mich ein Wollbienen-Männchen stechen?",[16,1727,1728],{},"Nein. Männchen besitzen bei allen Bienen- und Wespenarten keinen Stachel — der Stachel ist ein umgewandelter Legebohrer und damit ein rein weibliches Organ. Die fünf Hinterleibsdornen, die Wollbienen-Männchen so wehrhaft wirken lassen, sind keine Stechwerkzeuge, sondern Klammer- und Rammhilfen für das Revierverhalten. Auch das Weibchen sticht praktisch nie, da es als Solitärbiene kein Vorratsnest verteidigen muss.",[122,1730,1732],{"id":1731},"warum-sind-die-männchen-größer-als-die-weibchen","Warum sind die Männchen größer als die Weibchen?",[16,1734,1735,1736,1738],{},"Das ist bei Wildbienen sehr ungewöhnlich. Bei ",[23,1737,1156],{}," hängt es mit dem aktiven Revierverhalten der Männchen zusammen: Größere und kräftigere Männchen können Blütenreviere besser verteidigen, andere Bestäuber abdrängen und damit ihre Chance auf Paarung mit den sammelnden Weibchen erhöhen. Die natürliche Selektion bevorzugt hier große Männchen — anders als bei den meisten anderen Bienenarten, bei denen die Weibchen die Mehrarbeit haben.",[122,1740,1742],{"id":1741},"welche-pflanzen-brauche-ich-für-die-wollbiene","Welche Pflanzen brauche ich für die Wollbiene?",[16,1744,1745,1746,1748,1749,1751],{},"Mindestens Echten Lavendel (",[23,1747,1417],{},") als Nektarpflanze und Woll-Ziest (",[23,1750,1424],{},") als Wollquelle. Ergänzend Salbei, Andorn und Katzenminze für mehr Blütenkontinuität. Eine Nisthilfe mit Röhrchen 6–10 mm Durchmesser und mindestens 10 cm Tiefe ergänzt das Angebot. Mit dieser Kombination ist auf den meisten Stadtbalkonen die Anwesenheit der Wollbiene wahrscheinlich.",[122,1753,1755],{"id":1754},"stört-die-wollbiene-andere-bestäuber-an-meinem-balkon","Stört die Wollbiene andere Bestäuber an meinem Balkon?",[16,1757,1758],{},"Die revierverteidigenden Männchen drängen tatsächlich andere Insekten von einzelnen Blühpflanzen ab. Auf einem gut bestückten Balkon mit mehreren Blühinseln ist das kein Problem — Honigbienen und Hummeln weichen einfach an Nachbarpflanzen aus. In einem sehr kleinen Pflanzangebot kann ein Wollbienen-Männchen die Besuchsdichte anderer Bestäuber kurzzeitig drücken; das löst sich, sobald das Angebot breiter wird.",[122,1760,1762],{"id":1761},"wann-ist-die-beste-beobachtungszeit","Wann ist die beste Beobachtungszeit?",[16,1764,1765],{},"Sonnige Vormittage und Mittagsstunden von Juni bis August, idealerweise bei 20–28 °C an einem ausgewachsenen Lavendel-Bestand. Männchen sind im Juni und Anfang Juli am auffälligsten, Weibchen mit Wollkugel im Maul beim Anflug der Nisthilfe in der zweiten Julihälfte. Das Wollzupfen am Woll-Ziest ist eine der direktesten Beobachtungssituationen, die ein Balkon bietet — wer geduldig wartet, sieht es im Juli regelmäßig.",{"title":603,"searchDepth":604,"depth":604,"links":1767},[1768,1769,1772,1773,1774,1775,1778,1779,1780,1781,1782],{"id":1147,"depth":604,"text":1148},{"id":35,"depth":604,"text":36,"children":1770},[1771],{"id":124,"depth":610,"text":125},{"id":1280,"depth":604,"text":1281},{"id":1305,"depth":604,"text":1306},{"id":1398,"depth":604,"text":1399},{"id":1502,"depth":604,"text":1503,"children":1776},[1777],{"id":1539,"depth":610,"text":1540},{"id":393,"depth":604,"text":394},{"id":436,"depth":604,"text":437},{"id":478,"depth":604,"text":479},{"id":541,"depth":604,"text":542},{"id":550,"depth":604,"text":551,"children":1783},[1784,1785,1786,1787,1788],{"id":1724,"depth":610,"text":1725},{"id":1731,"depth":610,"text":1732},{"id":1741,"depth":610,"text":1742},{"id":1754,"depth":610,"text":1755},{"id":1761,"depth":610,"text":1762},"Heimische Wildbiene mit wespenartiger Zeichnung. Männchen größer als Weibchen, revierverteidigend, kleidet Nester mit Pflanzenwolle aus.",[1791,1793,1796,1799,1802],{"q":1725,"a":1792},"Nein. Männchen besitzen bei allen Bienen- und Wespenarten keinen Stachel. Die fünf Hinterleibsdornen, die Wollbienen-Männchen so wehrhaft wirken lassen, sind keine Stechwerkzeuge, sondern Klammer- und Rammhilfen für das Revierverhalten. Auch das Weibchen sticht praktisch nie.",{"q":1794,"a":1795},"Warum sind Wollbienen-Männchen größer als die Weibchen?","Das ist bei Wildbienen sehr ungewöhnlich. Bei Anthidium manicatum hängt es mit dem aktiven Revierverhalten der Männchen zusammen: Größere und kräftigere Männchen können Blütenreviere besser verteidigen und andere Bestäuber abdrängen, was ihre Paarungschancen erhöht.",{"q":1797,"a":1798},"Wozu braucht die Wollbiene Pflanzenwolle und woher holt sie sie?","Das Weibchen kleidet jede Brutzelle mit Pflanzenwolle aus — fein gezupften Haaren filzhaariger Pflanzen. Es beißt mit den Mandibeln Haar für Haar von Woll-Ziest-Blättern oder Königskerze ab, ballt das Material zu einer kleinen Kugel und trägt es zur Nisthöhle. Daher der Name Wollbiene.",{"q":1800,"a":1801},"Welche Pflanzen brauche ich für die Wollbiene auf dem Balkon?","Mindestens Echten Lavendel als Nektarpflanze und Woll-Ziest als Wollquelle. Ergänzend wirken Salbei, Andorn und Katzenminze für mehr Blütenkontinuität. Eine Nisthilfe mit Röhrchen 6–10 mm Durchmesser und mindestens 10 cm Tiefe komplettiert das Angebot.",{"q":1803,"a":1804},"Stört die Wollbiene andere Bestäuber am Balkon?","Die revierverteidigenden Männchen drängen tatsächlich andere Insekten von einzelnen Blühpflanzen ab. Auf einem gut bestückten Balkon mit mehreren Blühinseln ist das kein Problem — Honigbienen und Hummeln weichen einfach an Nachbarpflanzen aus.","11–18 mm (Männchen größer)",[1807,1808,1809,1810,1811],"Lavendel (Lavandula angustifolia)","Woll-Ziest (Stachys byzantina) als Wollquelle","Salbei (Salvia officinalis, S. nemorosa)","Andorn (Marrubium vulgare)","Nisthilfe mit 6–10 mm Röhrchen","\u002Fimages\u002Fcontent\u002Fwollbiene.jpeg","Männliche Garten-Wollbiene (Anthidium manicatum) mit gelb-schwarz gestreiftem Hinterleib patrouilliert über einem flauschigen Wolligen Ziest, im Hintergrund eine Salbeiblüte.",{},"Garten-Wollbiene","Hohlräume, Wandritzen, Käfergänge, Insektenhotel-Röhrchen 6–10 mm","\u002Ftierfuehrer\u002Fwollbiene",{"title":1141,"description":603},[1820,1823,1825],{"title":1821,"url":1822,"kind":667,"publisher":668,"year":669},"Garten-Wollbiene (Anthidium manicatum) — Steckbrief","https:\u002F\u002Fwww.wildbienen.info\u002Fbauchsamm\u002Fanthidium_man.htm",{"title":1824,"url":672,"kind":661,"publisher":673,"year":669},"Wildbienen in der Stadt — Vorkommen und Förderung",{"title":1826,"url":1827,"kind":1135,"publisher":1136,"year":669},"Wildbienen-Schutz im Garten","https:\u002F\u002Fwww.nabu.de\u002Ftiere-und-pflanzen\u002Finsekten-und-spinnentiere\u002Finsekten\u002Fbienen\u002Fwildbienen\u002Findex.html","tierfuehrer\u002Fwollbiene","bkYNRjKpxYtG1H4RpB33g10AhAUxlqwKzkMv7nbswMg",1779086703700]